Um Stress vorzubeugen, sollte man jeden Tag mit etwas für sich tun. Etwas, dass Ihnen Spaß macht.

Ich habe festgestellt, dass viele Menschen aber gar nicht mehr wissen, was ihnen Spaß macht.

Das haben sie im laufe des Erwachsenseins und den Verpflichtungen vergessen. Vor längerer Zeit

hat mich in einem Burnout-Präventions-Seminar genau darauf eine Teilnehmerin angesprochen.

Sie wisse nicht, was mit dieser Frage gemeint war - Ist das nicht schlimm? -

Geht Ihnen das auch so? Dann überlegen Sie mal, was Sie früher als Kind gerne gemacht haben,

da findet sich sicherlich Vieles.

Wenn Sie für sich täglich nur 30 Minuten aufwenden, kommt das auf jedenfall ihrer persönlichen

Lebenweise zu gute.

Wir Erwachsene lachen meistens nur noch bis zu 15x am Tag, Kinder dagegen bis zu 400x.

Wenn wir viel Humor haben, dann lebt es sich einfach leichter und am besten ist es, wenn

Sie über sich selbst lachen können.  Da beim Lachen Endorphine ausgeschüttet werden,

erklärt es sich von selbst, das Lachen eben die beste Medizin gegen Stress, Ängste und Ärger ist.

Unser Alltag läßt uns oft unter Strom stehen. Wir spüren einen Druck, zum einen von innen zum anderen

von außen.

Hier ein paar Mittel die beim Stressabbau helfen:

- Jeden Tag eine komprimierte Übung der Progressiven Muskelentspannung (10 Minuten Programm), Autogenes Training oder Yoga

- Ausdauersport wie Joggen, Radfahren, Walken schütten Endorphine aus

- Schaukeln in einer Hängematte oder im Schaukelstuhl

- Achtsamkeit üben, schon 1x täglich auf Dauer hilft

- Schalten Sie PC, Handy und Telefon ab

- Treffen Sie sich mit Freunden

- Richten sie sich in ihrer Wohnung einen Wohlfühlort ein

- Lachen hilft -  auch gern mal über sich selbst

- Ein Bad in ätherischen Ölen

- Setzten Sie Grenzen, indem Sie auch mal "Nein" sagen. Das nimmt den Druck!

- Machen sie es sich bequem und tun sie mal nichts

- Geniessen Sie Ihre Lieblingsmusik über Kopfhörer

- Gehen Sie spazieren oder arbeiten im Garten

 

Natürlich nicht alles auf einmal, aber immer mal Eins davon pro Tag hilt zu Entschleunigen! :-)

Statistisch erwiesen ist, dass vor allem Frauen ca. 100 mal mehr über ein Problem nachdenken als Männer. Wenn man sich mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt, wollen wir etwas besser verstehen oder ein Problem lösen. Vorausgegangen ist dann meist ein konkretes Ereignis oder irgendeine Erinnerung. Das ist auch so völlig normal. Wird aber dann aber nur noch in jeder möglichen Situation nachgegübelt, besonders auch nachts, dann sollten Sie sich Gedanken machen. Da wird z.B. In einer Situation die tatsächliche Wahrnehmung meist in ein Horrorszenario rein interpretiert undschon läuft ein Film im Kopfkino ab. Dieser Film wird noch x-mal umgedacht, weil wir ja nach einer Lösung für unser Problem suchen, aber dann meistens immer wieder ins Worst Case abdriften.

Das können Sie tun:

1. Stellen Sie sich vor: "Was ist das Schimmste, was mir aus dieser Situation heraus entstehen kann?"

Wenn man sich das Schlimmste vorstellt, kann man so nach passenden Lösungen suchen. Hat man diese gefunden, können Sie sich zurücklehen, weil a) schlimmer kann es nicht mehr kommen und  b) Sie sind mit Ihren Lösungen gerüstet sind.

2. Wenn sich dann diese unerwünschten Grübeleien immer wieder aufdrängen sollten, finden Sie hier mehrere Möglichkeiten, diese abzuschalten:

- Stellen Sie sich mit geschlossenen Augen vor, wie Sie Ihre Gedanken auf Wolken setzen und diese am Himmel ziehen lassen.

- Stellen Sie sich die Gedanken als Blätter vor, die Sie in einen treibenden Fluß ablegen und schauen Sie diesen nach, wie sie sich entfernen.

- Stellen Sie sich ein großes Stoppschild vor oder sagen sich laut ein "Stopp" und lenken Ihren Fokus auf etwas Positives.

- Inszernieren Sie einen "Grübelstuhl" und bitten Grübeleien immer nur dann zuzulassen, sobald sie darauf sitzen (1x tägl. zu bestimmter Uhrzeit)

- Lenken sie sich ab mit Gartenarbeit, Tanzen oder räumen Ihre Wohnung um. Monotone Sportarten, wie Schwimmen und Laufen wirken sich eher ungünstig aus.

- Schalten sie Ihren "Autopiloten" ab und richten Ihre Wahrnehmung auf das was Sie gerade tun. Z.B. beim Spülen: Wie riecht das Spülmittel? Welches Geräusch entsteht beim abspülen der Gläser? Stehen Sie verspannt oder locker? Ist es warm oder kalt? - Das nennt man Achtsamkeit-

Wer Achtsam ist, hat weniger Stress und verschwendet keine Gedanken an mögliche Probleme, die meistens sowieso nicht eintreffen.

Sie werden sicher auch schon festgestellt haben, dass meistens nur Sie selbst sich den

Kopf zerbrechen, was täglich auf den Tisch kommt?

Vielleicht gehen sie dazu täglich Einkaufen? Ein zusätzlicher Zeiträuber, der

Sie zu mehr Produkten verführt als sie benötigen und somit das Budget enorm schmälert.

So gehts besser:

- Setzten Sie sich soweit wie möglich mit der Familie an einem bestimmten Tag zusammen und besprechen einen 1-wöchigen Kochzettel (Vorteil: Jeder kann sich einbringen und kommt so zu seinem  Lieblingsessen)

- Planen Sie Gerichte nach Aufwand, damit es in den Tagesablauf passt (Bspl.:Sie haben einen langen Arbeitstag, dann planen Sie etwas, dass schnell umsetzbar ist.)

- Delegieren Sie das Kochen an alle Familienmitglieder (Bsp.: Mann und Sohn haben gekocht, dafür teilen Sie sich das Aufräumen der Küche mit der Tochter.) Vorteil: Alle haben etwas beigetragen, denn Essen möchte schließlich Jeder!

- Schreiben Sie alle benötigten Lebensmittel auf einen Zettel und ergänzen diesen über die Woche mit allem was zur Neige geht.

- Gehen Sie dazu 1x pro Woche Einkaufen oder schicken Sie Ihren Mann, er hat mehr Kraft die Kisten zu schleppen oder gehen Sie geminsam. Tipp: Nie hungrig Einkaufen!

- Wenn Sie nur nach Zettel einkaufen, werden Sie feststellen, dass manche "Lockprodukte" bei Ihnen keine Chance mehr haben und sie weniger Lebensmittel wegwerfen.

- Schnellverderbliche Lebensmittel, soweit es geht, erst verwenden.

Die gewonne Zeit und das gesparte Geld nutzen Sie für sich, um die Akkus aufzuladen ;-)

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Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Sie dem Tag hinter rennen?

Der Tag neigt sich dem Ende, doch die Aufgaben, die Sie sich gesetzt haben, sind noch nicht abgearbeitet?

Die Welt scheint sich schneller zu drehen und Sie hetzten hinterher? Kein Wunder, dass man sich wie auf der Flucht fühlt.

Jetzt mal Ehrlich: Neigen wir nicht immer mal dazu uns selbst Druck zu machen, indem unbedingt immer alles sofort erledigt werden muss? Vorallem aber, das alles auch immer perfekt sin muss?

Entschleunigen bedeutet nichts anderes als Achtsamkeit.

Wenn Sie etwas tun und sich genau damit beschäftigen sind Sie im Hier und Jetzt. D.h. Sie schreiben z.B. einen Text und sind gedanklich nicht bei der Einkaufsliste, den abgefahrenen Sommerreifen oder den Konflikt am Arbeitsplatz, sondern im Text. Mit allen Ihren Sinnen fühlen Sie die Tastatur, sehen den Bildschirm, hören den Lüfter des PC, schmecken vielleicht den letzten Schluck Tee und riechen die Luft um sich herum. Beachten ohne Bewertung!

Bewiesen ist, das Achtsamkeit entschleunigt und Sie vor einem Burnout schützen kann.

Also fangen Sie an. Es kann ausser Ihnen selbst keiner für Sie tun!

Fotolia 59574655 burnout

Es gibt verschiedene Methoden Blockaden zu lösen. Ein Mittel dafür ist das Tanzen.

Durch die Tanzbewegung in einer Gruppe mit oder ohne Tanzpartner kann man durch die Bewegung einzelne Blockaden überwinden.

In der Gemeinschaft und durch die Musik fühlt man sich meist freier und fröhlicher.

Das Leben wird durch die natürliche Nähe, die durch Tanzen entsteht, wird wieder neu entdeckt und trägt zur Heilung bei.

Achtsamkeit und Harmonie sind die positiven Folgen dieser intensiven Erfahrung und wiederum erfolgreich gegen Stress.

 

Gerade an  Fasching wird viel getanzt. Also auf was warten Sie noch?

 

Sollte Tanzen nicht Ihre Welt sein, gibt es andere Alternativen, Blockaden zu lösen!

Eigentlich sollen uns Maschienen die Arbeit erleichtern und uns entlasten. Doch manchmal sind wir genau davon genervt.

Viele Menschen sind alleine schon von ihrem stylischen Kaffeevollautomaten gestresst.

Begründung: Sie wollen sich nur mal schnell einen Kaffee machen. Doch so schnell geht das nicht.

Erst mal Maschiene anstellen, Reinigungsvorgang läuft. Wenn Sie dann den gewünschten Kaffee drücken, meldet die Maschie "Wasserstand zu niedrig". Also: Erst einmal Wasser nachfüllen, neuer Versuch. Manchmal klappt es dann, wenn nicht, ist es oft auf die fehlenden Kaffeebohnen zurück zu führen. Haben Sie nun den Behälter aufgefüllt, ist meist der Abwurfbehältervoll und möchte geleehrt werden. Nachdem Sie jetzt endlich den wohlverdienten Kaffee aus der Maschiene erhalten haben und der Reinigungsvorgang durchgelaufen ist, leuchtet "Clean me" (Entkalken) auf.

Fazit: Burnout durch Kaffeeautomat ;-)

 

Ich kenne viele Menschen, die sich wieder auf die alte Methode des Kaffeefilterns besinnen. Mittels Heißwasserkocher, Warmhaltekanne und Keramikfilter mit dem guten Pulverkaffee.  Ritual durchführen und genießen.

 

 

 

Liebe Gestresste,

atmen Sie einmal durch und überlegen Sie, wie Sie Ihren Weihnachtsstress minimieren können.

Hier ein paar Tipps:

- Schreiben Sie eine to do- Liste mit den Erledigungen, die unbedingt vor den Feiertagen erledigt werden müssen

- Setzen Sie Prioritäten- Delegieren Sie Erledigungen an Familienmitglieder

- Gönnen Sie sich zwischendurch eine Pause

- Atmen Sie 3x tief durch, bevor Sie sich aufregen, wenn etwas nicht klappt und überlegen, ob es das wirklich Wert ist?!

- Laden Sie Ihre Akkus mit schönen Dingen auf. Z.B.: Teepause, Sauna, Sport treiben, Lesen, abtauchen in die Badewanne

- Seien Sie Achtsam - perfekt zur Stressvermeidung!

- Sinnieren Sie über die Bedeutung von Weihnachten

 

Ein Weihnachtsessen muss nicht aufwendig sein. Einfache Köstlichkeiten sind manchmal die Besseren. Es muss nicht immer das aufwendige Menü sein.

Manchmal ist Weniger einfach Mehr!

Resilienz nenne Forscher das Phänomen, trotz großem Stress gelassen zu bleiben.

Diese Menschen sind meist von einem stabilen Gleichgewicht und lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen.

Sie sind meist optimistisch und von einer positiven Grundstimmung gekennzeichnet.

Sie ziehen ihre Energien aus einem guten Netzwerk und Freunden, ebenso wie aus einer stabilen Familiensituation.

Es sind meist Menschen, die zufrieden mit sich und ihrem Umfeld sind. Auch Neid spielt bei Ihnen keine Rolle.

Auch resiliente Menschen können einmal wütend sein, ist aber meist von kurzer Dauer.

Sie laden ihre Akkus mit sportlichen Aktivitäten, Entspannung und Hobbies auf.

 

Auch ich zähle mich mittlerweile zu den Resilienten Menschen. Nach Krisen bin ich auch immer

wieder aufgestanden. Die Krisen haben mich so gestärkt, das ich immer dann, wenn eine kommt,

ich mich frage was sie mir sagen möchte. Krisen machen stark.

Fotolia 89427142 M

 

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