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Mein Basenfasten-Tagebuch: Samstag, 2. Tag

Die Übelkeit und Migräne steigerten sich so hoch, dass ich mich um 5 Uhr morgens zweimal übergeben musste. Die Kopfschmerzen haben sich danach schlagartig reduziert und ich konnte noch bis 7 Uhr schlafen.

Als ich nach dem Aufstehen meinen "Guten Morgen Tee" getrunken hatte, kam dieser ca. 30 Minuten später ebenfalls wieder oben raus. Ich überlegte mir ernsthaft das Basenfasten abzubrechen, da ich total "im Seil" hing. Ich hatte immer noch eine leichte Übelkeit und Kopfschmerzen in mir. Im Basenfastenbuch hatte ich noch einmal nachgelesen, dass diese Symptome mit dem Kaffeeentzug einher gehen könnten oder aber, mein Körper total übersäuert war. Ich denke es traf Beides auf mich zu. Den Kaffee hatte ich natürlich nicht ausgeschlichen, wie im Buch beschrieben, sondern bis Donnerstag brav weiter getrunken. Zudem schrieb Frau Wacker, dass man evtl. aufkommende Übelkeit und Kopfschmerzenmit mindestens 3 Liter Wasser und einem Einlauf bekämpfen könne. Also ganz ehrlich, das Glaubersalz ging nicht mehr an mich. Wer es schon mal probiert hat, der weiß wovon ich spreche.

So rief ich meine Apotheke an und lies mir einen Irrigator (so heißt das Instrument für den Einlauf) bestellen. Vorrätig war keiner, aber bis mittags sei er denn da und könne geholt werden. Schließlich war heute Samstag.

Also kein Abbruch, sondern weiter machen.

Nachdem ich geduscht hatte und beim Wassertrinken blieb, aß ich noch eine gedrückte Banane und so langsam kehrten die Lebensgeister zurück. Als ich mich dann aber mal so richtig, mit Brille, im Spiegel betrachtet hatte, traf mich fast der Schlag. Mein Gesicht war voller roter Flecke, besonders um die Augen herum. Wäre an diesem Tag Halloween gewesen, hätte ich schon mal die passende Maske gehabt. Ich war aber guter Dinge, dass die Flecken hoffentlich wieder irgendwann verschwinden würden!

Ich ging ganz normal meinen häuslichen Tätikeiten nach und zum Mittag gab es für mich einen Salat und für den Rest der Familie noch Brötchen dazu. Die rochen so lecker, die Brötchen :-(

Um 13 Uhr fuhr mein Mann für mich in die Apotheke, um den Irrigator zu holen. Den Nachmittag verbrachten wir im Garten mit Rückschitt der Büsche und Bäume, um den Garten Winterfest zu machen. Die frische Luft tat mir gut.Als Zwischenmalzeit hatte ich mir Apfelbrei, von Äpfeln die weg mussten, gekocht. Da nach 14 Uhr keine Rohkost mehr gegessenwerden durfet, war das eine gute Alternative. Abends machte ich mir ein Püree aus Kartoffeln und Kürbis. Das war lecker und machte satt.

Danach folgte noch der Einlauf, die letzte Mission für heute. Danach waren die Kopfschmerzen und die Übelkeit so gut wie weg. Zum Endspurt ging es dann auf den Sessel, mit einem guten Buch vor dem warmen Ofen und um 22 Uhr ging ich in mein Bett. Ich war ich total müde -  Die letzte Nacht war eindeutig zu kurz. Gute Nacht!

 

 

 

 

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