Die liebe Familie, oder ein konfliktbelastendes Weihnachtsfest!

Weihnachten

An den Feiertagen findet die liebe Familie zusammen.

Was für den einen Freud, ist für den anderen Leid. Denn jeder hat so seine Vorstellungen vom gelungen Fest.

Für manche muss es ganz feudal zugehen, während andere genügsam sind. Das geht schon beim Essen los und endet mit den Geschenken.

Familien-Konstellationen und das perfekte Fest

Zu den Eltern, den Opas und Omas gesellen sich vielleicht noch die Paten der Kinder, die Tanten und Onkels.

Die Frau ist ewig damit beschäftigt, es so schön wie möglich zu machen und ist schon Tage vor dem Fest nervlich völlig fertig, weil sie unbedingt ein perfektes 5 Gänge Menü servieren möchte. Die 5 verschiedenen Kuchen und Plätzchensorten müssen natürlich aus dem eigenen Backofen kommen.

Das Haus wird schön geschmückt und die Kinder müssen Musikstücke oder Weihnachtslieder üben. Der Partner oder Vater ist beschäftigt, die Festtafel mit Stühlen zu bestücken und Getränke aus dem Keller zu holen. Außerdem holt er Holz rein, damit es alle auch schön warm haben. Es soll ja an nichts fehlen.

Und dann geht`s los…

Jeder putzt sich heraus und nach und nach trudeln die Gäste ein. Frau und Mann kommen kaum zum Sitzen, weil ständig auf- und ab getafelt werden muss. Die Gäste erfreuen sich des guten Essens und des Alkohols, der für eine aufgeheizte Stimmung sorgt. Die Kinder freuen sich über ihre Geschenke – oder auch nicht, denn Zeit für sie hat leider keiner.

Nachdem am späten Abend endlich alle zusammensitzen und bei manchen die Zunge schon schwer ist, brechen oft alte Wunden auf. Da werden alte Anekdoten zum Besten gegeben und der ein oder andere Konflikt aus Kindheitstagen flammt wieder auf. Zum Schluss geht man dann vielleicht beleidigt oder gar im Streit auseinander.

Na dann: „Herzlichen Glückwunsch und schöne Restfeiertage!“

Es kann aber auch anders gehen…

Vielleicht muss man nicht alle, sondern nur die wichtigsten Menschen einladen, sodass niemand alleine ist. Vielleicht gibt es ein einfaches Essen und jeder Gast stiftet Kuchen, Plätzchen oder trägt etwas anderes zur Feier bei? Vielleicht sitzen sie dann gemütlich zusammen und spielen alle zusammen ein paar Gesellschaftsspiele, machen einen gemeinsamen Spaziergang oder schauen sich alte Bilder an. Vielleicht auch von Menschen, die nicht mehr am Fest teilnehmen können.

Vielleicht kann man auch reihum das Fest immer mal bei einem anderen Familienmitglied feiern? Oder man trifft sich an einem der Feiertagen in einem Lokal - da hat keiner Mühe und Arbeit.

Welche Variante gefällt Ihnen besser? Welche der beiden kommt Ihrer Feier am nächsten?

Merke: Jeder kann sich die Feiertage so gestalten, dass es am Ende für alle passt. Vielleicht sollten Sie sich vor den Feiertagen untereinander abstimmen, wie Sie gedenken zu feiern!

Müssen muss jedenfalls jeder nur das was er /sie möchte.

Um den Schriftsteller Tommy Jaud zu zitieren: „Einen Scheiß muss ich!“

Der Blog macht erst mal Weihnachtsferien und Sie dürfen mit neuen spannenden Themen ab Januar wieder mit mir rechnen!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe Festtage mit Ihren Lieben und viel Glück für 2018!

                                       Ihre Birgitt Schäfer

 

 

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